Wien
Vor etwa einem halben Jahr habe ich in Österreich Urlaub gemacht. Genauer gesagt: in Wien.
Die Hauptstadt ist wunderschön, denn sie konzentriert fast die ganze Geschichte einer Nation. Wer die Geschichte Österreichs kennenlernen möchte, der sollte zur Hauptstadt fahren. Unbedingt.
Die Idee, ausgerechnet nach Wien zu fahren, kam meinen Freunden und mir im Sommer letzten Jahres. Das letzte Mal war ich vor knapp zwei Jahren in Wien gewesen, wo ich einen Bekannten von mir besucht hatte. Schon damals war ich von den Facetten der Hauptstadt begeistert. Deshalb wollte ich noch mal nach Wien, und überzeugte meine Freunde von den Vorteilen, die sie in Wien erwarten.
Am Samstag, gegen 9 Uhr morgens, stiegen wir in Würzburg in den Zug. Der Zielort, das war klar: Wien. Doch ehe wir dort ankamen, mussten wir mehrmals umsteigen, zum Beispiel in Nürnberg. Später in München. Die Verbindung mit dem Zug ist für unsere Verhältnisse ideal.
Es gibt übrigens auch eine direkte Verbindung nach Wien, je nachdem wann man lospendelt. Obwohl die Fahrt mit dem ICE relativ teuer ist, bietet sie dem Passagier wesentliche Vorteile: Im ICE ist es öfters ruhiger als in der Regionalbahn, er erreicht schneller sein Zielort und man muss nicht so oft umsteigen. Sechs bis sieben Stunden dauert die ICE-Fahrt bis nach Wien. Das ist okay. Passagiere mit der Regionalbahn dagegen müssten mit der Regionalbahn fünfmal umsteigen. Dauer der Fahrt: Zehn Stunden. Das ist eine Zumutung. Obendrein kann man in der Regionalbahn keine Plätze reservieren lassen. Man stelle sich vor, der Passagier müsste in der Regionalbahn zehn Stunden stehen.
Die Fahrt war sehr angenehm und so kamen wir schon um halb vier in Wien an. Auf meiner Fahrt hatte ich mich mir einige Lebensmittelprodukte angeschaut, die ich dabei hatte. Manche Firmen klatschen sogenannte Booklet-Etiketten darauf, um auf Ihre Firma sowie ihre Qualität aufmerksam zu machen. Interessant.
Obwohl wir Wien im Dezember besuchten, war es um die Jahreszeit sehr warm. Als Stadt-Tourist hat man eine gute Verbindung durch die Straßenbahn. Doch um alle Sehenswürdigkeiten sehen zu können, braucht man zwei Dinge, die wir ganz vergessen hatten: Viel Zeit und Geld. Trotzdem hatten wir viel Spaß gemeinam und werden und werden und sicherlich auch zukünftig auf gemeinsame Reisen begeben