Aufstieg auf den Kilimandscharo
Der Kilimandscharo ist der höchste Gipfel in Afrika und mit einer Höhe von 5896 m auch der höchste frei stehende Berg der Welt. Deshalb kann man es als Normalbürger auch schaffen, ihn zu erklimmen. Wir hatten mit unseren Reiseführer Manuel das Glück, einen kompetenten Pfandfinder zu bekommen, der uns erfolgreich auf den Gipfel brachte.
Der Kilimandscharo befindet sich an der nordöstlichen Ecke von Tansania, in der Nähe der Grenze zu Kenia. Nach dem Erklimmen dieses Berges, kann ich sagen, dass eine wunderbare Erfahrung war. Es gibt viele Wege, den Kilimandscharo zu erklimmen, wir verwendeten die Marangu-Route, weil dies die einfachste und schnellste Möglichkeit war und nicht, weil diese auch unter dem Namen Coca-Cola-Route bekannt ist. Der Aufstieg ist sanft und nur ganz zum Ende taten dann doch die Beine etwas weh. Es gibt härtere Strecken z.B. die Whisky-Route, die man nur den Profis empfehlen kann.
Den Aufstieg begannen wir am Marangu-Tor, das waren dann schon 2.000 m über dem Meer. Ein gute dreistündige Wanderung führte uns Manuel dann durch dichten Regenwald und brachte uns zu einem Lager; da hatten wir zusätzlich weitere 800 Höhen-Meter hinter uns gebracht. Von einem Krater aus konnte man ein kleines Dort ganz gut erkennen, dass malerisch in die umliegenden tropischen Wälder eingebettet war.
Am zweiten Tag ging es dann schon auf beschwerlicher Stecke zur nächsten Hütte. Hier hatte eine nette Schweizerin, die sonst gut aufgelegt war, schon leichte Anflüge der Höhenkrankheit. Doch das zähe Mädchen hielt dann doch durch. Vom Zielpunkt hatte man eine einigermaflen gute Aussicht auf den Kilimandscharo und den Mawenzie.
Der dritte und vierte Tag war dann wegen des ständigen Wolkenwetters nicht so prickelnd. Doch schliesslich konnten wir die Wolkengrenze durchstechen und hatten wieder Spß am Wandern. Die Luftknappheit war auch so besser auszuhalten. Wir erreichten Kibo, am Fuße des Kilimandscharo Gipfels, und waren nun auf 4700 Meter über dem Meeresspiegel ganz glücklich.
Allerdings waren die meisten so groggy, dass sie nicht mehr weiter konnten. Aber mit ein paar Unentwegten scharrte ich mich um Manuel und wir scheuten auch die letzten Etappen nicht, um endlich den Blick vom Gipfel zu bekommen. Wir haben es nicht bereut.
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